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Dubai Airport

Eine steile und schnelle Karriere vom Regionalflughafen zum internationalen Drehkreuz

Als der heute gut 1400 Hektar große Dubai Airport in den Jahren 1959 bis 1969 mit einer 1800 Meter- und einer 2800-Meter-Landebahn, Hangarbauten und Verbindungen von neun Fluggesellschaften zu etwa 20 vorrangig regionalen Zielen entstand, war die mit mittlerweile gut 2,1 Millionen Einwohnern größte Stadt der Vereinigten Arabischen Emirate und Hauptstadt des gleichnamigen Emirats noch um ein vielfaches kleiner als jetzt. Der rasante Wachstum wurde vor allem durch die erstmaligen ölfunde im Jahr 1966 ausgelöst, zwischen 1968 und 1975 wuchs die Bevölkerung der Stadt um über 300%.

Dubai AirportAnalog zu dieser immensen Steigerung wurde auch der unter dem offiziellen IATA-Code DXB fungierende Dubai International Airport seit den 1970er Jahren stetig erweitert, so entstanden ein neuer Terminal und Kontrollturm, die Landebahnen wurden zwecks der Abfertigung von Langstreckenflugzeugen erweitert, 1998 wurde der zweite, 2008 schließlich der dritte Terminal eröffnet. Mit einem Passagieraufkommen von mehr als 57 Millionen (2012) rangiert der Flughafen heute noch vor demjenigen in Frankfurt am Main, anders als noch bis 1989, als die geopolitische Lage die Stadt tendenziell isolierte, nutzen heute über 100 Fluggesellschaften mit mehr als 150 Zielen das wichtigste Drehkreuz des Nahen Ostens, neben der 1985 gegründeten staatlichen und dort mit ihrem Stammsitz ansässigen Fluggesellschaft Airline Emirates unter anderem auch für die europäischen Luftfahrtunternehmen Air France, Air Berlin, Austrian Airlines, British Airways, KLM, Tuifly, Lufthansa, Swiss und Tarom.

Ehrgeizige Ziele hat man in Dubai auch bezüglich des Ausbaus der Luftfrachtkapazitäten, das momentane Aufkommen von fast 2,2 Millionen soll durch den für das Jahr 2018 anvisierten neuen Cargo Mega Terminal auf 3 Millionen Tonnen pro Jahr steigen. Langfristig soll DXB aber von dem bereits teilweise in Betrieb befindlichen, gut 40 Kilometer entfernten und mit 14 000 Hektar Fläche fast 10 Mal so großen Flughafen Dubai-World Central International (DWC) ergänzt bzw. ersetzt werden, durch seine völlig umbaute Lage ist er schon lange an seine Kapazitätsgrenzen gestoßen und wird zukünftig wohl nur noch als Zweitflughafen genutzt werden.

Airbus A380 und Concourse A: Superlative für den Superjumbo der Fluggesellschaft Airline Emirates

Bis zur kompletten Inbetriebnahme des DWC, nach der dann auch die gesamte, 31 Jets dieses Typs umfassende Airbus A380-Flotte von Airlines Emirates dort starten und landen soll, verkehrt diese jedoch noch auf dem alten Dubai Airport, wo Anfang Januar 2013 mit dem 645 Meter langen und über 500 000 Quadratmeter großen Concourse A samt 4 Abfertigungspositionen für den A380 für ca. 2,3 Milliarden Euro Baukosten auf elf Stockwerken Platz für jährlich zusätzlich bis zu 15 Millionen Passagiere fertiggestellt wurde. An 20 neuen Gates und insgesamt 50 Flugschaltern von Emirates Airlines sollen diese in Zukunft abgefertigt werden, darüber hinaus gibt es dort bereits schon jetzt 11 000 m² Geschäfts- und Gewerbefläche, 14 Restaurants, drei Bars, Gebetsräume, ein Spa, ein 4-Sterne- und ein 5-Sterne-Hotel sowie eine gut 12 000 m² große Fist-Clas-Lounge mit knapp 1500 Plätzen sowie eine Business-Class-Lounge auf über 16 000 m² mit mehr als 2500 Plätzen. In diesen stehen den Fluggästen auch Raucher-, Fernseh- und Konferenzräume, Spielzimmer für Kinder, ein großes Duty-Free-Angebot sowie zahlreiche Unterhaltungsangebote zur Verfügung.

Der Bau des bislang bisher weltweit einzigen A380 Hubs des Flughafens Dubai lässt auch für dessen gesicherten Weiterbetrieb nach 2018 hoffen. Zwar ist die geplante Strecke der Metro Dubai zwischen den beiden Flughäfen noch nicht in Betrieb, die aufwendige und technisch hochmoderne Ausstattung des Concourse A lässt aber annehmen, dass dieser wie der gesamte alte Flughafen auch in den nächsten Jahrzehnten noch eine große Rolle spielen wird. Beispielhaft und wegweisend sind zum Beispiel auch die dortigen doppelstöckigen Passagierbrücken, welche die gleichzeitige Abfertigung von Fluggästen der First- und Business-Class sowie einen ganzen Turnaround des Airbus A380 samt Reinigung und Betankung in nur in 90 bis 120 Minuten und damit in Weltrekordzeit ermöglichen.

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